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Leitfunkstelle Fulda

In Hessen hat jede kreisfreie Stadt und jeder Landkreis eine Zentrale Leitstelle für Brandschutz, Allgemeine Hilfe, Katastrophenschutz und Rettungsdienst einzurichten und zu betreiben.

Dies ist im hessischen Rettungsdienstgesetz festgelegt. 

Eine Zentrale Leitstelle hat alle Hilfeersuchen entgegen- zunehmen und die notwendigen Einsatzmaßnahmen zu veranlassen, zu lenken und zu koordinieren. Sie steuert und dokumentiert den Einsatz und erteilt die notwendi- gen Einsatzaufträge. 

Die Zentrale Leitstelle in Fulda hat zusätzlich die Funktion einer Leitfunkstelle und unterstützt die Arbeit der Leitstellen im Vogelsbergkreis und Kreis Hersfeld-Rotenburg. 

Sie ist rund um die Uhr durch Mitarbeiter/innen des Amtes für Brand-/ Zivilschutz und Rettungsdienst im Mehr- bzw. Wechselschichtdienst besetzt.

Leitfunkstellen heben sich von den Zentralen Leitstellen durch zusätzliche Aufgaben ab:

› Zuweisung zusätzlicher Funkkanäle und Unterstütz- ung (steuernd, koordinierend und überwachend) der übrigen Zentralen Leitstellen in allen Fragen der Einsatzabwicklung,

› Zuteilung von Rufkombinationen

› Rückfallebene für andere Zentrale Leitstellen

› Sammeln von Meldungen über besondere Vorkommnisse und Schadensfälle von den Zentralen Leitstellen sowie Aufbereitung und Weitermeldung an die zuständigen Regierungspräsidien und das für den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz zuständige Ministerium, insbesondere zu besonderen Gefahrenlagen sowie Störfällen in den Störfallbetrieben

› Alarmierung der landesbediensteten Techniker für die vom Land gestellte Funkausrüstung

› Funküberwachung in den eigenen Funkverkehrsbereichen/der zugeordneten Leitstellen durch zeitweiliges Mithören des Funkverkehrs 

Die Leitfunkstelle Fulda steuert ebenfalls die Einsätze des ADAC Rettungs- hubschraubers Christoph 28, welcher direkt in Fulda am Städtischen Klinikum stationiert ist.

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